Classica im Kino

 


 

Klassik im Kino? In manchen Ohren hat das einen schrägen Klang. Passt Hochkultur wirklich ins Kino, an den Ort der Populärkultur schlechthin? Wir sind überzeugt: Das Kino ist nicht nur ein guter Ort, um Oper, Ballett und Theater zu zeigen. Es bietet auch die Chance, Kunst und Kultur neuen Publikumsschichten zu erschließen.

Aus diesem Grund starteten wir in Zusammenarbeit mit der Edition Salzgeber Anfang 2006 die Reihe CLASSICA IM KINO. In Kooperation mit Classica, Unitel und der Deutschen
Grammophon bringen wir jeden Monat – in der Regel am ersten Sonntag – eine
berühmte Inszenierung auf die Leinwand.


Karajan: Otello

Die Oper erzählt ein Drama aus dem Zypern des 15. Jahrhunderts. Hier ist Otello Gouverneur im Dienstes Venedigs. Aus Neid, weil Otello Cassio zum Hauptmann ernennt, verbreitet der Offizier Jago das Gerücht, des Gouverneurs Gemahlin Desdemona habe ein Verhältnis mit Cassio. Dieses bringt Otello dermaßen in Rage, dass er sie in seiner rasenden Eifersucht erwürgt. Zu spät erfährt er von Jagos Intrige und tötet sich selbst mit dem Dolch.

Demnächst im Corso Cinema

Otello

PUCCINI: TOSCA

Der Höhepunkt der Verona-Saison 2006 war die TOSCA-Inszenierung des argentinischen Regisseurs Hugo de Ana. Bis zu 15 000 Besucher pro Vorstellung kamen, um die berühmteste aller Puccini-Opern in außergewöhnlicher Besetzung zu erleben: Fiorenza Cedolins, Marcelo Álvarez und Ruggero Raimondi unter der Leitung des Dirigenten Daniel Oren.

Die magische Atmosphäre der Arena wird wunderbar von den Filmaufnahmen eingefangen: die milde Nachtluft, den Sternenhimmel, die aufwendige Bühne mit ihren prächtigen Kulissen, die Kostüme und ausgefeilten Licht- und Toneffekte. Ein beeindruckender Abend, eine Feier der Musik und ein Fest der Stimmen.


Demnächst im Corso Cinema

Tosca

VERDI: NABUCCO

Uraufgeführt in der Mailänder Scala am 9. März 1842, machte NABUCCO seinen Komponisten Verdi in ganz Italien und darüber hinaus bekannt. Lange Zeit war die Oper in der Arena di Verona zuhause und für viele ist der „Va pensiero“-Chor zusammen mit dem Triumphmarsch aus AIDA der Inbegriff des ‚Verona-Erlebnisses'.

Dieser Mitschnitt hat dieses einzigartige Flair wunderbar eingefangen und liefert dem Kinozuschauer Details, die dem Besucher der Arena aus der Entfernung entgehen. Regisseur Dennis Krief verleiht dem Werk einen dezent modernen Anstrich, der die Konzentration auf die eigentlichen Helden möglich macht: die Sänger, geführt von Dirigent Daniel Oren. Mit Leo Nucci, Fabio Sartori und Maria Guleghina steht ein Ensemble grandioser Solisten auf der Bühne, die mit großem Einsatz und Können dem Kampf der Protagonisten um Macht und Liebe Ausdruck verleihen.


Demnächst im Corso Cinema

Nabucco

Mehr Informationen auf
www.klassik-im-kino.de

Hier können Sie den
Classica Newsletter abbonieren!


navigation